Penz am Dom

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Doppelter Neuanfang

Landhaus Penz? Oder doch Penz am Dom? Wer nicht genau weiß, was es auf sich hat mit dem Restaurantnamen und der gastronomischen Geschichte des Lokals, muss sich bloß persönlich bei Angela und Denis Penz erkundigen. Die haben ihr Restaurant, einen der Aufsteiger im Münsterland, nämlich kurzerhand von Schöppingen-Eggerode nach Altenberge transferiert. Nicht ganz freiwillig, da der Pachtvertrag nach einem Besitzerwechsel gekündigt wurde, aber mit Erfolg. Wichtig war ihnen in jedem Fall, im Münsterland zu bleiben und nicht den einmal gewonnenen Stammgästen untreu zu werden. Eine Region, die ihnen von Grund auf gefällt. „Wir sind beide vom Land“, erzählt Denis Penz, „haben aber lange in Berlin gearbeitet“. Die Großstadt hat die beiden Vollblutgastronomen geprägt, Stationen wie das namhafte Restaurant „Paris – Moskau“ wollen sie auf keinen Fall wissen; hier haben die Penz gelernt, wie man eine ideenreiche Küche zubereitet, wie man auch mit unerwarteten Situationen umgeht und sich nie aus dem Konzept bringen lässt.

Das Konzept war schon in Eggerode vielfältig und ist es auch in Altenberge. Mittags werden originelle Tagesmenüs für jene Kunden serviert, die es eilig haben, ihren Appetit aber auf stilvolle Weise sättigen wollen. Vor allem am Abend geht es dann kreativ zu, werden in der winzigen Küche wahre Wunderwerke der gehobenen, ländlich geprägten Küche angerichtet. Die hausgemachte Rinderroulade mit handgeschabten Spätzle zum Beispiel, das Karree vom Duroc-Schwein mit Pinienkern-Krapfen oder die frisch zubereiteten, stets mit saisonalen Produkten angereicherten Desserts. Ja, und da gibt es da noch die Klassiker für jene Gäste, welche ihr Herz an die bodenständige Küche verloren haben. Denis Penz brät ihnen ein westfälisches Saltimbocca, das so voller Würze ist, dass einem angst und bange wird. Angst und bange, weil mal so was daheim kaum hinbekommt. Und weil man so was daheim nie in einem solch eleganten Rahmen genießen darf – im Sommer natürlich auch draußen, auf dem ruhigen Domplatz.

Weil sich die Küche in Windeseile herumgesprochen hat, muss einem vor der Zukunft des Restaurants nicht bange sein. Die Gourmets von Altenberge und Umgebung würden nie wieder auf die Zuzügler mit der feinen Zunge und der ausgeprägten Gastfreundschaft verzichten wollen.

„Vom Seeteufel bis zum Schnitzel“ (Westfälische Nachrichten vom 16.04.2013)

Altenberge – Die Ära „Prachtstück“ ist endgültig vorbei. Das Restaurant „Penz am Dom“ öffnete seine Pforten und Angela Penz, Ehefrau des Pächters Denis Penz, freute sich über die ersten Gäste.

Lesen Sie mehr auf wn.de (letzter Abruf, 27.10.2013).

Umzug hat gut geklappt (Westfälische Nachrichten vom 12.04.2013)

Schöppingen-Eggerode – Neue Nachrichten von alten Bekannten: Noch vor Ostern sind die Gastronomen Angela und Denis Penz vom Wallfahrtsort Eggerode nach Altenberge gezogen, um dort ein neues Lokal zu eröffnen. Heute nimmt das „Restaurant Penz Am Dom“ seinen Betrieb auf.

Lesen Sie mehr auf wn.de (letzter Abruf, 27.10.2013).